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Digitale Mitarbeiter Benefits und die neue digitale Arbeitswelt.

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digitaler Wandel und digitale Mitarbeiter Benefits

 

 

Heiß wird geredet und geschrieben über den digitalen Wandel. Für fast alle Branchen und Projektkontexte schießen seit Jahren Digitalisierungsberater wie Pilze aus dem Boden. Dabei wird leider oft genug nicht das richtige Maß gefunden. Der Wandel wird blockiert oder übertrieben. Für eine gelungene Digitalisierung im Unternehmen ist es wichtig die notwendigsten und geeignetsten Stellschrauben im eigenen Unternehmenskontext zu finden und vor allem dabei eine gute Employee Experience zu gewährleisten. Denn es sind in erster Linie die Mitarbeiter, mit denen  eine Digitalisierungsstrategie zum Erfolg geführt wird oder eben nicht.

 

 

Der digitale Wandel

Auch der digitale Wandel ist erst einmal “einfach nur” ein Wandel.Die gute Nachricht, die sich dahinter verbirgt ist, dass es auch für den digitalen Wandel produktive Einflussgrößen gibt, die im Laufe der Zeit immer besser identifiziert werden können.

Der größte Fehler besteht darin, den digitalen Wandel auf einen Wandel der Technologie zu reduzieren. Es wandeln sich, darin liegt die Brisanz, genau die Technologien, die wichtige soziologische Institutionen, wie die private und berufliche Kommunikation und natürlich die Arbeitsorganisation, ermöglichen und prägen. Die Digitalisierung berücksichtigt keine bestehenden Strukturen: Grenzen verschwimmen und stellen Organisationen vor neue Herausforderungen.

Und wenig überraschend: Es wandelt sich natürlich auch der Wandel. Die Digitalisierung verstärkt und beschleunigt die Digitalisierung, denn ihre eigentliche Basis besteht in einer Art Dominoeffekt: Vorhandene Technologien ebnen den Weg für weitere Technologien, wie es der Wandel vom E-Commerce zum datengetriebenen, Social Media und B2B integrierenden Digital Commerce deutlich macht.

Natürlich gibt es auch Parameter, die sich weniger schnell verändern, sonst wäre die Menschheit wohl längst verrückt geworden. Die Grundformate wichtiger Hardwarekomponenten wie zum Beispiel Desktop, Laptop und Smartphone sind, Smartwatches und dem permanent zitierten Internet of Things zum Trotz, eine sehr stabile digitale Determinante. Genau hier setzt beispielsweise das von der Bundesregierung ins Leben gerufene Mitarbeiter PC Programm (MPP) an, das in diesem Artikel später noch vorgestellt wird.

 

 

 

Die Herausforderung der Digitalisierung meistern - Darauf kommt es an:

Der digitale Wandel vollzieht sich nicht erst seit gestern. Online shoppen kann man seit den späten Neunzigern des letzten Jahrhunderts. Doch der permanente digitale Wandel bewirkt, dass bald die Pakete mit Drohnen ausgeliefert werden, der Kundenservice via Chatbot erfolgt und ein digitales Wertschöpfungsnetzwerk (virtuelles Team) an der nächsten Innovation arbeitet. Um als Akteur in der digitalen Transformation  immer weiter Schritt halten zu können haben sich die folgenden Eigenschaften als vorteilhaft herauskristallisiert.

 

Agilität

Eine wichtige Herausforderung der Digitalisierung besteht darin, dass niemand zuverlässig voraussagen kann, welche Entwicklung sich wie auswirkt. Wer schnell auf das Unvorhergesehene reagieren kann, ist erfolgreicher als Andere.

 

Flexibilität 

Eine ausgeprägte Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und eine größere Flexibilität z.B. in verschiedenen Projekten verschiedene Rollen auszufüllen, auch über klassische Hierarchien hinweg, werden zukünftig immer wichtiger sein und für Wettbewerbsvorteile sorgen.

 

Vernetzung

Mit vielen Playern im Dialog zu stehen, Kontakte stetig auszubauen, auch ohne dass man immer sofort weiß, welchen konkreten Nutzen sie bringen, schafft die Grundlage um in unvorhergesehenen Situationen effektiv die richtigen Partner zu finden.

 

Inklusion

Im Zuge digitaler Kommunikationsmedien können Menschen ihr Wissen teilen und vermehren und somit altgediente Hierarchien und Systeme aufbrechen. Kompetenzen können so variabler disponiert werden.

 

 

 

Digitale Arbeitswelt - Das sind die Hotspots des digitalen Wandels

Wie erwähnt sind es vor allem Kommunikation und Kollaboration, die durch die neue Digitale Infrastruktur wie Mobilgeräte oder Cloudanwendungen nachhaltig verändert werden. In der Folge ergibt sich dadurch die Möglichkeit und immer mehr auch die Forderung nach einer größeren räumlichen und zeitlichen Flexibilität. Selbstverständlich können nicht alle Menschen gleichermaßen gut und gern auf diese Veränderungen reagieren. Ein agiles Leadership, was Agilität auch vorlebt, wird am meisten dabei helfen Mitarbeiter zu motivieren und effektiv in die Veränderungsprozesse einzubinden. 

 

Arbeitsplatz 

Die moderne New Work Vision des Arbeitsplatzes, zumindest der dominant gewordene Wissensarbeitsplatz, kann im Grunde perfekt als die vollständige Auflösung des klassischen Büroarbeitsplatzes beschrieben werden, wo an einem festen Ort, mit einem festen Team zu festen Zeiten gearbeitet wurde. Stattdessen kann man gestützt durch einen digitalen Toolstack arbeiten wo man will, wann man will und mit wem man will. Voraussetzung dafür sind selbstverständlich flexible Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit z.B. von Home Office und die Nutzung ein und derselben Geräte, sowohl für berufliche als auch private Zwecke (Bring Your Own Device). Erstaunlicherweise bleibt die tatsächliche Entwicklung hier deutlich hinter den Erwartungen der Mitarbeiter zurück. Einer jährlichen Studie der Bundesregierung zum Digitalisierungsgrad (D21 Digital Index 2019) zufolge  “arbeitet nicht einmal jede/r fünfte Berufstätige in Deutschland mobil. Damit transformiert die Digitalisierung die örtliche Ausführung von Arbeit vergleichsweise wenig. Das verstärkte Maß an digitalen Fähigkeiten von Berufstätigen führt nur selten zu größeren Freiheitsgraden in der Ausübung der beruflichen Tätigkeit. Dabei ist fast die Hälfte der Berufstätigen der Meinung, dass zeitlich und räumlich flexibles Arbeiten zu einer Steigerung der Lebensqualität beitrage.”

 

Kollaboration

Die zeitliche und räumliche Flexibilität erfordert selbstverständlich eine größere Verlagerung der Kommunikations - und Herstellungsmittel in virtuelle Räume. Cloud Anwendungen bieten die notwendigen dezentralen Zugriffsmöglichkeiten auf die erforderlichen Arbeitsmittel. Agile Projektmanagement- und Kommunikationstools wie Trello, Jira oder Slack helfen dabei die Zusammenarbeit digital zu steuern. Gleichzeitig wird für das Management der Projektfortschritt viel detaillierter einseh- und steuerbar. Virtuelle Teams bergen erhebliche Potenziale Reisekosten und Kosten für Büroflächen einzusparen. Mitarbeiter und Unternehmen profitieren von den Möglichkeiten einer niedrigschwelligen Internationalisierung. Mitarbeiter können durch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit internationalen Experten ihr Wissen und ihre Kreativität steigern, über den kulturellen Tellerrand blicken und neue Perspektiven auf ihre Arbeit gewinnen. Arbeitgeber schaffen und erhalten sich durch die (oft temporäre) Zusammenarbeit mit Externen ein Netzwerk, dass für zukünftiges Recruiting vorteilhaft sein kann, aber genauso Möglichkeiten bietet die eigenen Mitarbeiter optimaler auszulasten.

 

Leadership

Die Herausforderung für Führungskräfte im digitalen Wandel besteht vor allem in der Ablösung des klassischen Befehl-Kontrolle-Modells, bei dem ein Großteil der Projektplanung, der Aufgabenverteilung und der Erfolgskontrolle, oft für die Mitwirkenden vergleichsweise intransparent, in der Person des Projektmanagers konzentriert waren. Die Legitimation dieses Führungsstils war in der Vergangenheit oft die hohe Konzentration des fachlichen oder organisatorischen Wissens in der Führungsperson. Schon die Komplexität des erforderlichen Wissens in der digitalen Welt erzwingt hier eine Dezentralisierung. Wichtig wird jetzt, die gute virtuelle Abbildung aller Prozesse, Fortschritte und Verantwortlichkeiten, die jedem Team-Mitglied zugänglich sein muss. Die Aufgabe der Führungskräfte besteht nun darin die Vernetzung zu fördern und das Team dabei zu unterstützen sich immer mehr selbst zu führen.

 

 

 

Digitale Mitarbeiter Benefits ergänzen und ermöglichen den digitalen Wandel

Ein digitaler Benefit, der hier eine produktive Einflussgrößesein kann, ist die Möglichkeit des Company IT Tech Leasings. Seit über 10 Jahren gibt es die Möglichkeit neueste IT-Geräte wie Smartphones, Laptops oder PC’s vieler bekannter Hersteller über den Arbeitgeber zu leasen und steuerfrei auch privat zu nutzen. Gegenüber dem Privatkauf lassen sich hier Einsparungen bis zu 40% realisieren. Genauso besteht auch die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Geräte als Gehaltsextra zur Verfügung stellt. Die Bundesregierung hatte dieses Programm unter dem etwas amtsdeutschen Namen Mitarbeiter PC Programm (MPP) über die Digtalisierungsinitiative D21 ins Leben gerufen, um dabei zu helfen den Digitalisierungsgrad in Deutschland zu steigern. Ein ganz basaler Vorteil dieses Programms besteht in den unzähligen Einsatzmöglichkeiten dieser Hardware als solcher und auch darin, dass diese Geräteformate wie erwähnt ein sehr stabiler Begleiter der bisherigen Digitalisierung sind und auch in Zukunft sein werden. Doch wie kann diese Möglichkeit ganz konkret helfen mit den Herausforderungen des digitalen Wandels umzugehen?

 

Bring Your Own Device

Vor- und Nachteile dieses Modells werden seit geraumer Zeit intensiv diskutiert. Oft zielen die Argumente jedoch auf ein Entweder - Oder ab. Es kristallisiert sich aber immer mehr, der für Digitalisierungsprozesse typische, nicht aufzuhaltende fließende Übergang ab. Ein wichtiger Vorteil ist ökologischer Natur. 49 Millionen Smartphone-Nutzer, allein in Deutschland sprechen hier einfach für sich. Dass Arbeitgeber jetzt noch ein zweites Handy, Laptops in großer Zahl oder weitere Tablets zur beruflichen Nutzung zur Verfügung stellen, ist weder sinnvoll noch kosteneffizient. Außerdem zeigt sich: Oft sind gerade Firmenrechner nicht auf dem neuesten Stand. Mitarbeiter, besonders diejenigen, die aus dem Privatbereich High-End-Geräte gewohnt sind, fordern vermehrt leistungsfähigere Geräte. So ist es wenig überraschend, dass immer mehr Mitarbeiter ihre eigenen Smartphones oder Notebooks, die sie vor allem längst auf ihre Bedürfnisse gut angepasst haben, auch für die Arbeit nutzen wollen.

Auch für das Home Office bzw. das räumlich flexible Arbeiten - auch innerhalb des Unternehmens - ist es einfach effizienter ein Set von Geräten zu nutzen und sich z.B. Daten- und Konfigurationstransfers sparen zu können. Die erhöhte Flexibilität ist und wird für beide Seiten, Arbeitnehmer wie Arbeitgeber, immer wichtiger, so dass z.B. Fragen nach den Zuständigkeiten der Finanzierung der Geräte, demgegenüber in den Hintergrund treten.

Als Nachteile werden vor allem die Integration privater Geräte in das Firmennetz und die Sicherheit sensibler Daten genannt. Auch hier ist die Perspektive wichtig. Werden Lösungen für die Probleme digitaler Trends gefunden oder beharrt man lieber auf traditionelle Konzepte. Der Trend, dass ein Unternehmen immer stärker auf flexibel zusammengesetzte virtuelle Experten-Teams angewiesen sein wird, ist unaufhaltbar. Diese müssen genauso ins Firmennetzwerk integriert werden und mit sensiblen Daten umgehen. Cloudsoftware ist hier ein wichtiger Baustein zur Lösung und eine gute Segmentierung der Daten natürlich. Für die Arbeit mit besonders sensiblen Daten sollte man am Ende den Experten doch lieber einfliegen und vor Ort arbeiten lassen.

 

 

 

 

Fazit

Den digitalen Wandel zu bewältigen stellt Unternehmen nicht nur vor technologische Herausforderungen. Viel wichtiger in diesem Zusammenhang sind die Umwälzungen die im ökonomisch-sozialen Bereich stattfinden und stattfinden müssen. Es kommt vor allem darauf an mit allen Beteiligten agile, flexible, vernetzte und inkludierende dynamische Wertschöpfungsprozesse zu etablieren und zu gestalten. Der beschriebene digitale Mitarbeiter Benefit des Company IT Tech Leasings aka Mitarbeiter PC Programm (MPP) ist dafür schon jetzt und auch in Zukunft eine wichtige und effektive Stellschraube.