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Fringe Benefits - Mitarbeiter Benefits die Arbeitnehmer wirklich wollen

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Wer wegen Geld bleibt, geht auch für Geld - Wie Fringe Benefits die Employee Experience positiv prägen.

 

Mitarbeiter Benefits haben die Aufgabe die Employee Experience zu steigern, um die Fluktuationsrate niedrig zu halten und die Leistungsorientierung der Mitarbeiter positiv zu beeinflussen. Soweit die Theorie. In der Praxis kommt es vor allem darauf an, die Ansprüche der Mitarbeiter an die Unternehmenskultur und die Arbeitsbedingungen gut zu verstehen, denn Mitarbeiter Benefit ist nicht gleich Mitarbeiter Benefit. Um hier Klarheit zu bekommen, gibt es eine große Zahl von Umfragen und Statistiken, welche Mitarbeiter Benefits am Besten ankommen. Dabei lässt sich über die Jahre beobachten, dass der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit vom Arbeiten aus dem Home Office die Hitlisten stets angeführt hat. Im Anschluss daran ist es vielen Deutschen wichtig, ihr liebstes Haustier - den Hund -  mit ins Office bringen zu dürfen.

 

Mitarbeiter Benefits - Bieten Sie an, was die Mitarbeiter auch wirklich wollen

 

Es ist also seit Jahren klar, was die Mitarbeiter für Benefits interessieren, doch wie eine Statistik aus dem Jahr 2016 schon zeigt, hing und hängt das Angebot hier deutlich hinterher. 

Um die Frage, ob der eigene Hund nun einen Platz im Office haben sollte, kann man sicher trefflich streiten. Zumindest wird man zugeben müssen, dass die geliebten Vierbeiner erst einmal nicht systemrelevant sind. Dies sieht bei der Frage nach Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten schon ganz anders aus. Fakt ist: Die Digitalisierung hat in vielen Hinsichten eine Transformation der Arbeitswelt angestoßen, die längst nicht abgeschlossen ist und die jeder Arbeitgeber früher oder später in seinen HR relevanten Entscheidungen wird berücksichtigen müssen. 

Dazu finden Sie auch hier im Eleasa Blog weiterführende Informationen. Die Statistik zeigt auf, dass der Trend zu Mobilität, Flexibilität und stärker betonter Individualität nicht mehr aufzuhalten ist. Dabei stehen sich jedoch nicht einfach zwei Arbeitnehmer Generationen gegenüber - die Babyboomer, die stabile Rollen und Prozesse im Arbeitsleben gewöhnt sind und im Bezug auf die Employee Experience vergleichsweise homogene Interessen gezeigt haben - und die nachwachsenden Generationen der Millennials und digital Natives, die viel individuellere Interessen entwickelt haben und in vielerlei Hinsicht mehr Flexibilität einfordern. Auch die ältere Generation wird mehr und mehr durch den Wandel erfasst und verändert. Dies wird beispielsweise an dem, auch nach Corona, stabilen Interesse an Home Office Angeboten deutlich.

Viele Angebote, die sich im Long Tail der obigen Grafik finden, verlieren an Attraktivität, z.B. Dienstautos, Parkplätze oder Kantinenessen für alle. Andere Mitarbeiter Benefits sind längst selbstverständlich oder überflüssig geworden, wie Internetnutzung oder Mitarbeiter Handys.

 

 

 

Home Office - von der Corona Notlösung zum produktiven Mitarbeiter Benefit

Die Umstellung vom Büroarbeitsplatz zum Homeoffice während der Corona Krise war für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Sprung ins kalte Wasser. Mehr Menschen als je zuvor in Deutschland konnten und mussten erste Erfahrungen mit der Arbeit in den eigenen vier Wänden machen. Dahingehend wie hoch der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice war, unterscheiden sich die Zahlen der verschiedenen Studien zum Thema und reichen von 30% bis 45% Homeoffice Quote. Einig sind sich jedoch alle Studien in der wichtigen Diagnose, dass die Angestellten im Home Office mehrheitlich sehr zufrieden waren. So waren einer Umfrage des bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation zufolge 75% der Home-Office-Neulinge zufrieden mit dieser Form der Arbeit. Bei Home Office erfahrenen Menschen lag die Quote, wenig überraschend, mit 83% noch einmal etwas höher. Vor allem für einen derart plötzlichen Umbruch eine sehr gute Quote, die eine bereits vorher bestehende Affinität zu bestätigen scheint. Das bayerische Forschungsinstituts für Digitale Transformation hat außerdem herausgefunden, dass 68% der Arbeitnehmer auch weiterhin gern im Home Office arbeiten würden. Auch auf politischer Ebene wird das Thema neuerdings diskutiert. Hierbei ging es darum, sowohl ein Recht auf Home Office gesetzlich festzuschreiben, als auch verbindliche Regelungen zum Arbeitsschutz und zu den Arbeitszeiten zu finden. Dies scheint tatsächlich notwendig zu sein, denn viele Experten zweifeln an der Offenheit vieler Arbeitgeber, die Möglichkeiten für Homeoffice  auch nach der Corona Krise weiter auszuweiten. 

 

 

 

Studie bestätigt: Home Office steigert die Produktivität

Der Home Office Skepsis vieler Arbeitgeber scheint das Vorurteil zugrundezuliegen, dass Mitarbeiter im Home Office leichter abgelenkt sind und weniger Zeit in die Arbeit investieren als im Büro, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Eine sehr solide zweijährige Studie der Universität Stanford, in Zusammenarbeit mit der chinesischen Reiseagentur Ctrip, teilte 500 Mitarbeiter des Unternehmens in zwei Gruppen ein. Darunter eine Kontrollgruppe, die weiterhin aus dem Headquarter ihre Aufgaben erledigte. In der Studie konnte gezeigt werden, dass Personen im Homeoffice ihre volle Zeit abarbeiten oder sogar mehr Zeit investierten. Während in der Kontrollgruppe Kollegen eher mal zu spät kamen, früher gingen oder vom Alltagsleben im Büro abgelenkt waren, fanden die Teilnehmer der Home Office Gruppe es leichter, sich zuhause zu konzentrieren und genossen das geringe Potential der Ablenkung. Die Angestellten im Homeoffice legten kürzere Pausen ein, fielen nicht so häufig wegen Krankheit aus und nahmen sich weniger frei. Dazu kommt, dass die Firma über 2.000 Dollar pro Arbeitnehmer sparte, da der teure Büroplatz in Shanghai unbesetzt blieb.

 

 

 

Employee Experience - Die IT-Technik ist oft das Nadelöhr - Zeit für einen smarten Fringe Benefit

Eine gemeinsame Studie des Computerherstellers Acer und des Meinungsforschungsinstituts YouGov kommt zu dem Schluss, dass es vor allem an geeigneter Hardware im Home Office mangelt. 40% der Befragten gaben an, wegen der unzureichenden technischen Ausstattung nicht so leistungsfähig zu sein, wie im Büro. Nur 25% der Umfrage Teilnehmern stand ein Zweitbildschirm zur Verfügung. 22% wären über einen zusätzlichen Monitor froh. 20% Prozent wünschen sich einen neuen Laptop. Dabei ist eine zeitgemäße IT Ausstattung nicht nur eine Frage des Wohlbefindens und der Produktivität der Mitarbeiter sondern auch eine wichtige Voraussetzung für die angemessene Datensicherheit im Home Office.

Hier gibt es einen eleganten Weg diesem Problem mit einem Fringe Benefit zu begegnen. Die Bundesregierung fördert bereits seit Jahren steuerlich die Anschaffung neuer Hardware durch das sogenannte Mitarbeiter PC Programm. Bei diesem Leasing von IT-Produkten können Arbeitnehmer sich individuell aus über 1000 Produkten renommierter Hersteller bequem im firmeneigenen Mitarbeiter Portal die Geräte aussuchen, die für Sie am geeignetsten sind und gegenüber dem privaten Kauf bis zu 40% sparen. Die Geräte können für das Home Office, aber natürlich auch vollumfänglich privat genutzt werden. Die Mitarbeiter erhalten moderne Hardware, auch für private Zwecke, die sie anderweitig schwerer hätten anschaffen können und der Arbeitgeber kann mit dem Modell Lohnnebenkosten einsparen. Beide Seiten profitieren und es wird ein positiver Zusammenhalt geschaffen, indem eine gemeinsame Lösung für das Problem gefunden wird, Alltag und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Mehr Informationen zum MPP Programm sind hier zu finden.  

 

 

 

Neue Wertvorstellungen erfordern neue Konzepte für Mitarbeiter Benefits

Neben der Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Arbeitsorte sollten sich Arbeitgeber auch um weitere Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kümmern, um eine ganzheitlich gute Employee Experience zu gewährleisten. Zwar scheint der Arbeitsmarkt sich in der Post Corona Zeit wieder etwas mehr zum Arbeitgebermarkt zu entwickeln, das sollte jedoch gerade mit Blick auf die jüngeren Arbeitnehmer nicht dazu verleiten, die Weiterentwicklung und Modernisierung der eigenen Unternehmenskultur zu vernachlässigen. Ein sehr wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist das immer stärkere Bedürfnis auch das Berufsleben als sinnerfüllend und nachhaltig zu erleben. Wie an der Fridays for Future Debatte eindeutig erkennbar wird, bedeutet der stärker werdende Hang zum Individualismus bei jungen Menschen keinesfalls, dass dabei die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit aus dem Blick geraten, auch wenn dies auf dem Höhepunkt der Corona Krise vielleicht den Anschein hatte. Dieser Aspekt ist neben den monetären Anreizen schon jetzt essentiell für viele Arbeitnehmer. Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist bereit, dafür ein geringeres Gehalt zu akzeptieren, wie eine Studie des Karriere-Netzwerks Xing im Frühjahr 2019 ergab. Vor allem innerhalb der Generation Y gab ein Drittel der 36- bis 45-jährigen Befragten an, dass für sie die Sinnhaftigkeit der Arbeit wichtiger als das Gehalt ist. Auch dieser Aspekt läßt sich über geeignete Fringe Benefits gut in die Firmenkultur integrieren z.B. indem nach dem gleichen Company Leasing Prinzip Dienstfahrräder genutzt werden können. Auch hier ist es besonders gut möglich auf die Vorlieben der Mitarbeiter einzugehen. Egal ob Rennrad, E-Bike oder Lastenfahrrad jeder kann nach seinem Geschmack dabei helfen die Verkehrswende voranzutreiben, falls es im Home Office doch einmal langweilig werden sollte.

 

Fazit

Beim Thema Mitarbeiter Benefits ist es entscheidend die passenden Benefits anzubieten, um die Employee Experience auch wirklich zu steigern. Vor allem die Themen Flexibilität und Nachhaltigkeit sind hier wichtige Ansatzpunkte, was inzwischen auch klar wissenschaftlich belegt werden konnte. Arbeitgeber sollten dabei natürlich auch nicht vergessen, die angebotenen Benefits gut nach außen zu kommunizieren. Sehr gut geeignet sind dabei Fringe Benefits, bei denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wichtige Veränderungen gemeinsam angehen, was den Zusammenhalt und die Identifikation mit dem Unternehmen nachhaltig positiv beeinflußt.